Medien

Donnerstag, 25. Januar 2007

Abfuhr

"Ich sehe da keine Möglichkeit. In so großem Maße retuschieren wir nicht."

Hugh Hefner auf den von Kelly Osbourne geäußerten Wunsch, nackt im Playboy zu erscheinen.

Quelle: SpOn.

Freitag, 25. August 2006

"Bild" sucht Praktikanten

Als Anforderungen muss man mitbringen:

[...]sehr gute Schreibe - gute deutsch Kenntnisse - Flexibel, selbstständig, teamfähig, belastbar

"gute deutsch Kenntnisse"? Ist das neue deutsche Rechtschreibung? Oder was Bild darunter versteht? Oder werden hier echte Lücken geschlossen? Die Satzzeichen sehen auch eher zufällig gesetzt aus.

(via Bildblog)

Samstag, 12. August 2006

Schon abGEZockt?

Liebe GEZ,

eigentlich hab ich nur eine Frage: Warum soll ich für mein "neuartiges Rundfunkgerät", also meinen PC mit Internetanschluß, die Gebühr eines Fernsehers zahlen?

Schließlich kann ich mit meinen PC kein Vollprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender empfangen. Gerade einmal einzelne Sendungen wie die Tagesthemen oder Regionalmagazine gibt es per Streaming. Warum kein Vollprogramm?

Inzwischen hat ja selbst die ARD eingesehen, dass man eigentlich nicht für etwas zur Kasse bitten kann, das man gar nicht anbietet. Aber auch beim Radio gibt es keine durchgängige Versorgung. Will ich zum Beispiel meinen Lieblingsradiosender Fritz tagsüber hören, bekomm ich fast ausschließlich die Meldung, die Kapazität des (proprietären) Streamingservers ist erschöpft.

Somit kann ich weder Radio noch Fernsehen wirklich per PC empfangen. Dafür rund 17 Euro zu verlangen, find ich recht dreist.

Ich verstehe ja, dass es da technische Probleme gibt. Aber diese sind heutzutage nicht unlösbar. Multicast umgeht z.B. die Beschränkungen der Bandbreite. Das würde die Kosten des Internetauftritts sogar effektiv senken. Man könnte auch auf offene Standards setzen, z.B. H.264/AVC über RTP senden. Das geht sogar ohne teure proprietäre Streaming-Anwendungen und bietet gute Qualität.

Aber das größere Problem sind wahrscheinlich die Content-Besitzer. Die Gebiete, in denen die öffentlich-rechtlichen Sender zu empfangen sind, sind regional eingeschränkt. Es lässt sich die Zahl der potentiellen Empfänger berechnen und damit Lizenzkosten für die Ausstrahlung dimensionieren. Strahlt man nun im Internet weltweit aus, könnte ja praktisch jeder das Programm sehen. Bei über 6 Milliarden potentiellen Zuschauern dürften die Lizenzkosten im aktuellen Geschäftsmodell astronomisch hoch sein.

Wie lässt sich das nun begrenzen? Grundverschlüsselung? Möglich. Aber würde das nicht bedeuten, dass nur noch derjenige, der einen Schlüssel besitzt, auch in der Lage ist, das Programm zu sehen? Somit würde der allgemeine Einzugsanspruch auf das Gerät verfallen und man sich plötzlich in einer Wettbewerbssituation befinden. Denn schliesslich kauft nur derjenige einen Schlüssel, der das Programm auch nutzt. Das bisherige Geschäftsmodell der GEZ wäre zerstört.

Möglicherweise würde das tatsächlich auch den unabhängigen Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Programme gefährden. Denn der Kampf um Popularität ist nicht unbedingt gleich dem Kampf um freie Berichterstattung.

Ich glaube, hier ist ein grundsätzliches Überdenken der Geschäftsmodelle gefragt, anstatt im puren Aktionismus eine Gebühr zu erheben, deren Sinn niemand versteht. Ich weiß, dass das nicht einfach ist, aber ich bin mir sicher, dass es kein unlösbares Problem ist.

Montag, 19. Juni 2006

Fussball-Kolumne

Den Humor von Carsten van Ryssen kennt man ja bereits aus Polylux. Für die Fussball-WM hat er eine Video-Kolumne auf Spiegel Online. Sehr sehenswert.

Freitag, 7. April 2006

Britisches Festland

Vorhin im Autoradio: "Das H5N1-Virus hat jetzt auch das Britische Festland erreicht"

Britisches Festland?

Sonntag, 2. April 2006

1 Cent pro Flasche

Gestern begann die Krombacher Werbekampagne "Spenden-Offensive 2006". Danach will die Krombacher Brauerei im Aktionszeitraum für jede verkaufte Flasche Bier "einen Cent für die gute Sache spenden"

Die Idee des Spendens finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Wenn man grob die Verkaufszahlen des letzten Jahres überschlägt, kommt man für den Aktionszeitraum auf ein anzunehmendes Volumen von 200 Mio. Flaschen, d.h. 2 Mio. Euro Spendengelder. Eigentlich sogar eine wirklich gute Idee.

Was ich daran problematisch finde, ist jedoch die direkte Bindung der Spende an die Zahl der verkauften Flaschen. Vor allem die Werbekampagne suggeriert, dass man mit jeder gekauften Bierflasche wirklich was gutes tun kann.

Als potentieller Käufer frage ich mich dann aber doch, was ich wirklich mit dem Bierkauf erreichen kann. Denn um 10 Euro zu spenden, müsste ich ja immerhin 1000 Flaschen Bier kaufen. Anschließend kann ich immer noch nicht sicher sein, ob das Geld auch für den Zweck gespendet wird, den ich favorisiere. Dazu muss ich mich zunächst noch am Telefon- bzw. SMS- Voting für 0,49 Euro beteiligen oder gar meine E-Mailadresse fürs Internetvoting preisgeben.

Wieviel die Brauerei an alledem verdient, bleibt unklar.

Ich möchte hiermit niemanden vom Kauf von Krombacher Bier abhalten. Ich glaube nur, dass es nicht umbedingt sinnvoll ist, mehr Bier zu kaufen, um dadurch Geld für einen guten Zweck zu spenden. Da ist es deutlich sinnvoller, seine 10 Euro zu nehmen und sie direkt an seine Lieblingshilfsorganisation zu überweisen. Meist bekommt man auf dem Weg sogar noch eine Spendenquittung dafür.

Dienstag, 1. November 2005

Mankmill (Das Holzhuhn)

mankmilJa, ich habe jetzt ein Holzhuhn! Na eigentlich ist es schon mein zweites Holzhuhn, aber mein ersten Mankmill. Ich habe es im letzten Moment gerettet und Chaosreporter Ken Jebsen entrissen. Ansonsten wäre es - wegen der anrückenden Vogelgrippe - notgeschlachtet (geschreddert) worden.

Wie? Was ist ein Mankmill? Mankmill ist der Schutzpatron aller Radiohörer! Ein Glücksbringer. Zuerst aufgetaucht ist es vor etwa 5 Jahren bei Radio Fritz. Seitdem konnte man es (mal mehr mal weniger) bei Gewinnspielen ergattern. Und nun hat die Ära ein Ende.

Leider hat Fritz auch schon seine Holzhuhn-Seiten eingestampft. Im Google-Cache wird man aber noch fündig oder bei www.holzhuhn-mankmill.de.

Allerdings bemerkt man daran erst, wie lange man schon Fritz-Hörer ist. Vielleicht muss ich wirklich mal zu Radio 1 wechseln...

PS: Das zweite wird natürlich verschenkt, den "Eins reicht völlig."

Donnerstag, 21. Juli 2005

TV-Horror

Eigentlich seh ich recht wenig Filme im Fernsehen. Gestern bin ich auch eher durch Zufall auf Pro7 bei "Dich kriegen wir auch noch!" hängen geblieben. Als Horror-Thriller mag der Film ja recht annehmbar sein, aber was der Sender daraus zusammengeschnitten hat, war einfach unerträglich. Daher mein Aufruf:

Liebe Zuständige bei Pro7. Auch in der FSK16-Fassung eines Filmes muss die Handlung ersichtlich bleiben! Selbst der letzte Dummy-Zuschauer wird bemerken, dass zwischen den Situationen "der Held liegt am Boden" und "der Held hat gewonnen" irgendwas fehlt. Ich halte es für Zeitverschwendung, einen so entstellten Film zu sehen und habe definitiv keinen Spass daran. Da schalt ich lieber ab und hol mir einen Film aus der Videothek.

Aber wahrscheinlich hätte ich durch die Laufzeit von rund 90 Minuten incl. Werbung vorgewarnt sein müssen.

Donnerstag, 30. Juni 2005

Plagiat-Anstalten

"Dass die Privaten - und nicht ARD und ZDF - die Plagiat-Anstalten sind, steht doch wohl außer Frage."

ARD-Programmdirektor Günter Struve im Spiegel-Online Interview.

Hmm, wer hatte zuerst Daily Soaps? Wo liefen zuerst Quiz-Shows? Wer hat uns zuerst mit Gerichtsshows den Nachmittag versaut? Und wer hat das alles mit Gebührengeldern nachgemacht?

In einer Zeit, wo zum selben Zeitpunkt am Samstag Abend bei ARD und ZDF Volksmusiksendungen laufen, kann ja wohl Zielgruppenorientierung keine Rede mehr sein. Da hilft nur noch Abschalten.

Zum Glück gibt es immer noch Kanäle wie Fritz und Arte, die einem Hoffnung geben, dass man nich völlig umsonst Gebühren zahlt. Warum mein Internetzugang jetzt gebührenpflichtig wird, versteh ich aber immer noch nicht.

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